Starfield Starters: Ein Reiseführer für Entdecker*innen

Starfield ist endlich in greifbarer Nähe und im Early Access ab sofort verfügbar. Das Spiel erscheint am 6. September für Xbox Series X|S und PC (mit Game Pass) – oder am 1. September mit der Starfield Premium Edition, dem Starfield Premium Edition Upgrade oder der Starfield Constellation Edition. Wir von Xbox Wire hatten das Glück, dieses riesige Spiel voller sich überschneidender Systeme, Geheimnisse und Mechaniken schon vorab zu testen.

Um euch auf das Spiel und die Starfield-Galaxie vorzubereiten, haben wir eine Reihe von Artikeln zusammengestellt. Starfield Starters ist ein vierteiliger, spoilerfreier Leitfaden zu einigen der wichtigsten, komplexesten und weniger bekannten Features des Spiels – hier erfährst Du, wie Du sie erfolgreich einsetzt! Zum ersten Teil, in dem Du alles über die Anpassung Deines Charakters lernst, gelangst Du hier.  

Wir alle brauchen manchmal eine Pause von der Hektik des Stadtlebens, und in Starfield gibt es genügend Systeme und Weltraumfelsen, die Du dafür aufsuchen kannst. Mit minimalem Aufwand kannst Du in Dein Schiff steigen, zu den Sternen aufbrechen und dorthin fliegen, wohin Du willst – vorausgesetzt, Du hast die nötige Gravitationskapazität. 

Wenn du eine Pause von Deinen vielen, vielen Quests einlegen willst, bietet Starfield eine ganze Galaxie zum Erforschen – es gibt viele Gründe, die riesige Anzahl von Planeten zu erkunden, die Dir zur Verfügung stehen, sei es, um neue Flora und Fauna zu entdecken, notwendige Ressourcen für die Arbeit an Deinem Traumraumschiff zu finden oder einfach nur, um den Nervenkitzel einer neuen Entdeckung zu erleben. Wenn das interessant für Dich klingt, ist dieser Leitfaden genau das Richtige für Dich.

Von Planet zu Planet

Du willst Dir also Deinen eigenen Weg durch die Sterne bahnen? Wie Du schnell herausfinden wirst, hängt der Reisekurs von den Fähigkeiten Deines Schiffes ab. Dein Gravitationsantrieb bestimmt, wie weit Du springen kannst – und das Starmap-Menü zeigt Dir, wie viel Energie Du dabei verbrauchst.

Wenn Du die Sternenkarte öffnest, kannst Du herauszoomen, um die ganze Weite der Galaxie zu sehen. Die Auswahl eines Ortes, den Du besuchen möchtest, ist ganz einfach: Bewege Deinen Cursor auf einen Stern und zoome heraus, um die Planeten, Sternstationen oder Kuriositäten zu sehen, die in diesem Gebiet angeboten werden. Praktischerweise zeigt Dir jedes System in der oberen linken Ecke einen farbkodierten Schwierigkeitsgrad an – wenn Dein Level nicht ausreicht, heißt das nicht, dass das Gebiet für Dich gesperrt ist. Du musst jedoch damit rechnen, dass es am anderen Ende viel schwieriger ist, mit den Aggressor*innen fertig zu werden, wenn Du Dich für einen Besuch entscheidest.

Von dort aus musst Du einen Sprung zu einem bestimmten Ort aktivieren – wenn Du von der Oberfläche eines Planeten aus die Schnellreisefunktion nutzt, bringt Dich ein Ladebildschirm direkt dorthin, aber wenn Du Dich bereits im Orbit befindest, musst Du Deinen Gravitationsantrieb aktivieren und warten, bis er sich einschaltet (mit einer entsprechend grandiosen Animation).

Bunte Planeten

Es macht zwar Spaß, neue Welten zu erforschen, Strukturen und Siedlungen zu entdecken und Ressourcen zu horten, aber warum sollte man dafür nicht auch noch bezahlt werden? Die Mission Boards in den Häfen der Systeme können Untersuchungsmissionen anbieten, die Dich für das Sammeln von Daten über einen bestimmten Planeten belohnen.

Diese Missionen können Dich auch in eine bestimmte Richtung lenken. Wenn Dich die Auswahl an Zielen noch ein wenig überfordert, sind diese Kopfgelder ein guter Ausgangspunkt. Sie geben Dir einen bestimmten Kurs vor, lassen Dich genau wissen, was Du untersuchen musst, und Du bekommst einen schönen Batzen Geld, wenn Du fertig bist. Ein perfekter Arbeitstag.

Später im Spiel kann die vollständige Vermessung eines Planeten auch ohne Missionen zu einem lukrativen Geschäft werden, denn Du kannst Messdaten gegen Geld eintauschen.

Sei vorbereitet

Natürlich bedeutet der Sprung ins Ungewisse, dass am anderen Ende alles Mögliche auf Dich warten könnte. Ich empfehle dringend, dafür zu sorgen, dass Du die richtigen Vorräte hast, um zu überleben, wenn Du dort ankommst.

Noch bevor Du die Oberfläche eines Planeten erreichst, könntest Du auf Probleme stoßen. Es nicht unwahrscheinlich, dass Du auf einige zwielichtige Gestalten triffst, die ebenfalls in den Sternen unterwegs sind. Stelle sicher, dass Du auf einen Kampf vorbereitet bist, auch wenn Du nicht die Absicht hast, in einen Kampf zu geraten, nur für den Fall, dass diese Entscheidung für Dich getroffen wird! Nächste Woche folgt ein praktischer Leitfaden zu den Feinheiten des Weltraumkampfes, aber wenn Du einfach nur überleben willst, solltest Du ein paar Schiffsteile in Deinem Frachtraum haben – damit kannst Du Schäden an der Hülle reparieren, ohne einen Schiffstechniker auf der Planetenoberfläche aufsuchen zu müssen, so dass Du Deinen Weg ohne große Probleme fortsetzen kannst.

Auch wenn Du festen Boden unter den Füßen hast, könnten Dich einige Gefahren erwarten. Jeder Planet, den Du besuchst, hat sein eigenes Ökosystem, und du musst auf verschiedene Bedingungen vorbereitet sein, wenn Du ihn in vollem Umfang erkunden willst. Planeten können eine aggressive Fauna, extreme Klimabedingungen oder biologische Gefahren aufweisen, die dazu führen können, dass Du Dir unterwegs die eine oder andere Krankheit einfängst. Dabei geht es nicht nur um den Schaden am Lebensbalken, sondern auch um giftige Gase, die die Lunge schädigen und den O2-Gehalt verringern können, so dass Du beispielsweise nicht mehr so lange sprinten kannst.

Neben den Standard-Medizinpaketen solltest Du Dich mit verschiedenen Arten von Medikamenten eindecken, damit Du bei Deinen Streifzügen keine unangenehmen Verbrennungen dritten Grades oder eine ausgekugelte Gliedmaße davonträgst. Anhand von Symbolen im Inventarmenü kannst Du sehen, welche Hilfsmittel welche Beschwerden heilen. Sie entsprechen den Warnhinweisen, die bei Verletzungen neben Deiner Gesundheit erscheinen.

Auf einen Blick

Wenn Du das erste Mal einen Planeten besuchst, musst Du ihn vom Orbit aus scannen, um ihn besuchen zu können – wenn Du dort angekommen bist, gehst Du einfach auf die Sternenkarte oder, noch einfacher, richte Dein Schiff auf den Planeten, wähle ihn aus und Du bekommst eine Option, die Dich direkt zur Planetenkarte führt.

Dieser Scan kann in mehrfacher Hinsicht hilfreich sein. Wenn Du auf der Suche nach einer bestimmten Ressource bist, zeigt Dir Dein Scan sofort die grundlegenden Ressourcen auf dem Planeten an (und wenn Du Deine Scan-Fähigkeit verbesserst, kannst Du auch seltenere Ressourcen entdecken – dazu später mehr). Nach dem Scannen kannst Du die Ressourcenstandorte sogar auf der Karte selbst markieren, so dass Du aus der Vogelperspektive genau sehen kannst, wo Du Deinen Landeplatz wählen solltest. Planeten haben auch entdeckbare Eigenschaften (ungewöhnliche, anomale Merkmale, die Du auf der Oberfläche finden und scannen musst), die a) interessant sind und b) der einzige Fokus bestimmter Missionstypen sein können, was große Belohnungen bedeutet.

Aber wenn Du auf der Suche nach exotischen Tieren, Pflanzen und Kuriositäten bist, gibt Dir die Sternenkarte auch einen Überblick über den Namen und die Lage eines Planeten, seinen Typ, die Schwerkraft, die Temperatur und Details über die Atmosphäre, die Du vor der Landung wissen musst. Sie zeigt Dir auch den Grad der Flora und Fauna an (falls vorhanden), was bedeutet, dass Du den Besuch einer kargen Welt vermeiden kannst, bevor Du überhaupt einen Fuß auf sie gesetzt hast.

Schließlich kann das Scannen auch interessante Punkte auf Welten aufdecken, von verlassenen Bergbau-Außenposten über junge Siedlungen bis hin zu wirklich unbekannten Merkmalen. Einmal gefunden, kannst Du direkt an diesen Punkten landen und Dich auf die Suche nach Ärger, Schätzen oder Entdeckungen machen (je nachdem, wonach Dir der Sinn steht). Und vergiss nicht, dass auch außerhalb dieser Punkte Zufallsereignisse stattfinden können – vielleicht entdeckst Du einen eifersüchtigen Minenarbeiter, der seinen Fund beschützt, oder ein Schiff landet in der Nähe und bietet Dir einen Kampf an, der sich lohnt.

Get Around, I Get Around 

Sobald Du an einem Landepunkt angekommen bist, breitet sich eine riesige Fläche vor Dir aus, die Du durchqueren kannst. Als erstes solltest Du Deinen Scanner aktivieren, der Materialien, Flora und Fauna hervorhebt und auch weit entfernte Sehenswürdigkeiten anzeigt, die Du vom Weltraum aus nicht sehen kannst. Dein Scanner zeigt auch an, wie viele Ressourcen es zu finden gibt und wie viele Spezies auf dem Planeten leben (kleiner Tipp: Nicht alle Arten leben notwendigerweise in denselben Teilen eines Planeten – wenn Sie “Biome Completed” auf Ihrem HUD sehen, springen Sie einfach zurück in den Orbit und wähle ein Landeplatz-Biom, das Du noch nicht besucht hast, um Deine Suche fortzusetzen).

Scannen ist ganz einfach: Du zeigst auf ein markiertes Objekt und drückst A auf Deinem Controller oder E auf der Tastatur. Die Entfernung, aus der Du dies tun kannst, hängt von Deiner Scanner-Fähigkeit ab und davon, ob Du einen Scanner-Booster auf dem Planeten gebaut hast, den Du nach dem Bau eines Außenpostens erstellen kannst. 

Apropos Außenposten: Wenn Dir ein Planet besonders gut gefällt, kannst Du ihn über Dein Scanner-HUD zu einer Basis ausbauen. Diese Basen können eine Menge Ressourcen kosten, ermöglichen es Dir aber, bewohnbare Gebäude, Ressourcenextraktoren und sogar Crew-Management-Stationen zu errichten. Diese erlauben es Dir, Angestellte, die Du angeheuert hast, auf Deinem Außenposten arbeiten zu lassen. Mit der Zeit kannst Du sogar Frachtverbindungen bauen, um Ressourcen von anderen Außenposten zu importieren und Deinen Betrieb vollständig zu automatisieren.

Bist Du nach all dem Umherwandern versehentlich meilenweit von Deinem Landepunkt entfernt? Keine Sorge. Du kannst ganz einfach von der Planetenoberfläche zu Deinem Schiff zurückreisen, indem Du die Oberflächenkarte aufrufst oder Dein Schiff im Scannermodus lokalisierst (wenn Du nicht zu viel Loot dabei hast).

Mit fünf Fertigkeiten zum Erfolg

Die Erkundung eines neuen Planeten kann eine mühsame Arbeit sein, aber zum Glück gibt es eine Reihe von Fertigkeiten, die das Sammeln von Ressourcen sehr viel einfacher machen.  

  • Vermessung: Wenn Du diese Funktion freischaltest, vergrößert sich die Entfernung, aus der Du scannen kannst, so dass Du nicht direkt auf potenziell gefährliche Kreaturen und Pflanzen zugehen musst, um Informationen zu sammeln. 
  • Scannen: Mit dieser fortgeschrittenen Fähigkeit kannst Du schwer zu findende Ressourcen im Orbit aufspüren und sogar mehr über Schiffe in der Nähe erfahren.
  • Botanik: Durch das Freischalten der Botanik-Fertigkeit wird das Sammeln von Daten über die Flora viel einfacher, und Du brauchst weniger von derselben Pflanzenart, um Deine Forschungen darüber abzuschließen.  
  • Zoologie: Ähnlich wie bei der Botanik-Fertigkeit kannst Du damit die Erforschung von Lebewesen im ganzen Universum schneller abschließen. 
  • Geologie: Auf diese Weise kannst Du Ressourcen schneller und effizienter gewinnen, so dass Du nicht so viel Zeit mit der Suche nach dem letzten, schwer zu findenden Aluminiumdepot verbringen musst.

Die Erkundung von Planeten bedeutet in der Regel auch, jedes Stück Beute einzusammeln, das Du finden kannst. Daher wird die Investition in einige weniger fokussierte Fertigkeiten Deine Reise leichter machen. Fertigkeiten wie Fitness, die Dir mehr Sauerstoff für die Erkundung gewähren, Gewichtheben, das Dein Tragegewicht erhöht, und Umweltkonditionierung, die Dich widerstandsfähiger gegen extreme Biome macht, werden sich als nützlich erweisen, wenn Du Dich auf den Planeten begeben willst. Oh, und wenn Du wirklich einen Außenposten bauen willst, kannst Du mit der Fertigkeit Außenpostenbau komplexere Gegenstände herstellen. Viel Spaß in der Galaxie!