Zusammenfassung
- In Deinen eigenen vier Wänden kannst Du Dir eine Auszeit von Deinen Abenteuern in Azeroth gönnen – sei es in Razorwind Shores oder Founder’s Point
- Verleihe Deinem Zuhause eine ganz persönliche Note, indem Du die Erinnerungsstücke aus zahlreichen Abenteuern dort ausstellst
- World of Warcraft: Midnight, die neueste Erweiterung für World of Warcraft, ist ab sofort für PC sowie auf Battle.net erhältlich
Im Laufe der Jahre ist World of Warcraft für mich zu einer Art Wohlfühlspiel geworden: mit jeder Menge Quests, schönen Hintergrundgeschichten und regelmäßig erscheinenden Erweiterungen, die das Ganze abrunden. Das Spiel hat etwas Vertrautes und Gemütliches. Es fühlt sich an wie ein Zuhause.
Ich bin nun seit etwa 20 Jahren Gelegenheitsspieler von WoW, was mir beim Tippen dieser Zeilen selbst verrückt vorkommt. Und tatsächlich habe ich jede Sekunde genossen, Azeroth in meinem eigenen Tempo erkunden zu können. Ich würde mich selbst immer noch nicht als hochambitionierten Spieler bezeichnen, denn manchmal möchte ich einfach nur ein paar Wildschweine sammeln und dann Feierabend machen. Mit der Veröffentlichung von World of Warcraft: Midnight steigt der Einsatz für unsere Held*innen, die nun aufgefordert werden, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen… und Möbel zu verschieben.

Das Wohnen ist eine der wichtigsten Neuerungen der Erweiterung – vielleicht sogar eine der größten Neuheiten seit Jahren. Und genau diese macht World of Warcraft jetzt zu einem echten Zuhause. Was gibt es Schöneres, als nach einem anstrengenden Tag voller Abenteuer einen gemütlichen Spaziergang durch die Nachbarschaft zu machen, am See zu angeln, den Zaun des Nachbarn zu reparieren und neidisch auf einige Häuser in der Straße zu blicken, die noch viel größer sind?
In den letzten Wochen habe ich mich im Rahmen der Early-Access-Phase von Midnight mit dem neuen Wohnfeature beschäftigt. Ich bin vielleicht nicht der kreativste Kopf, allerdings bin ich immer experimentierfreudiger geworden, je mehr Zeit ich mit den einzelnen Tools verbringen konnte. Ich habe immer wieder neue Gestaltungsideen entwickelt, um den Bereich, den ich mein Eigen nennen kann, so einzurichten, wie ich es mir wünsche.
Die Wahl des Grundstücks
Als ich zum ersten Mal in Razorwind Shores ankam, dem Wohngebiet für Horde-Spieler*innen (mein Hauptcharakter ist ein verlassener Krieger), ging es gleich lebhaft los – Allianz-Spieler*innen finden ihr Glück in Founder’s Point. Das erste Tutorial zur Suche eines geeigneten Wohnorts hat viel Spaß gemacht, denn Toncho Cloudhide – man kann ihn sich als eine Art Tauren-Makler vorstellen – führte mich durch die verschiedenen Biome, aus denen ich wählen konnte.

Von den üppigen Wäldern der Cragthorn Highlands über die beeindruckenden Klippen entlang der Bluffs bis hin zum Rückzugsort am Meer ist für jeden Geschmack die passende Gegend dabei. Die Auswahl eines verfügbaren Grundstücks ist ganz einfach: Man klickt auf das Schild und zahlt eine geringe Gebühr. Wenn Du dann ein bestimmtes Grundstück im Auge hast, kannst Du verschiedene Server durchgehen, um zu prüfen, ob dieses bereits vergeben ist.
Ich hatte keine Probleme, eine Gegend zu finden, die zu meinen Vorstellungen passte. Und tatsächlich bin ich sogar schon einmal umgezogen! Zunächst habe ich mich in einer dichter bewaldeten Gegend in der Nähe der Highlands niedergelassen (eines der beliebtesten Biome). Jetzt wohne ich eher zentral in Runetotem’s Bounty, einer tropischen Landschaft mit eleganter Flora und Fauna, mehreren Teichen, wunderschönen Wasserfällen und freundliche Kreaturen. Außerdem ist es viel näher zu The Common, einem zentralen Knotenpunkt für Händler*innen und Auftraggeber*innen.
Auf Shopping-Tour
Im Laufe der Jahre hat sich mein Goldvorrat gut gefüllt. Von daher schadet es meinem Konto nicht, wenn ich in der Stadt direkt ein paar Einrichtungsgegenstände bei den entsprechenden Händler*innen erwerbe. Ich kann mir gut vorstellen, dass Dein Konto auch nichts gegen eine kleine Shopping-Tour hat. Die meisten Dekoartikel wie Bilderrahmen, Stühle, Schreibtische und Leuchten kosten nur ein paar Goldmünzen. Für größere Gegenstände wie Zelte und Springbrunnen musst Du zwar etwas mehr Gold aufbringen, doch auch diese Preise halten sich im Rahmen.

Die meisten Händler*innen findest Du in The Common, einige andere verstecken sich etwas außerhalb der Stadt, unten am Ufer. Ich würde jedoch empfehlen, Dir erst um Deinen persönlichen Stil Gedanken zu machen, ehe du einfach alles kaufst, was die Händler*innen Dir anbieten. Bevorzugst Du eher den Bel’ameth-Stil aus Holz oder die opulente Silvermoon-Einrichtung? Du hast die Wahl aus zahlreichen Stilrichtungen. Meine Lieblingsverkäufer*innen sind Shon’ja und Gronthul – ich liebe den rustikalen Orgrimmar-Stil für mein Zuhause.
Die große Auswahl individualisierbarer Einrichtungsgegenständen hat mich ebenfalls zutiefst beeindruckt – die schiere Anzahl an Gegenständen, die zum Kauf angeboten werden, ist fast schon überwältigend. Die Entwickler*innen dieser Welt haben ganz klar verstanden, dass nicht alle Größen für alle passen, insbesondere in einem riesigen Spiel wie World of Warcraft. Die Designs sind für alle Arten von Spieler*innen gedacht.
Reise-Andenken für die Wohnung
Wie ich bereits erwähnt habe, habe ich mich selbst nie als besonders kreativ wahrgenommen. Erst recht nicht, wenn es darum geht, einen virtuellen Lebensraum in Videospielen zu gestalten. Selbst bei Lebenssimulationen wie Die Sims und Animal Crossing habe ich mich meist auf eine sehr schlichte Anordnung von Wohnzimmermöbeln beschränkt: ein Bett, ein Tisch, ein Schreibtisch und ein paar Stühle. Vielleicht noch eine lustige Tapete. Doch die Wohnfunktion in World of Warcraft hat etwas mit mir gemacht.

Ich glaube, viel hängt damit zusammen, dass ich meinen Held*innen, mit denen ich viele Jahre verbracht habe, nun endlich einen Ort zum Leben geben kann. Ich habe im Laufe der Zeit Hunderte von Quests absolviert, doch alles, was ich vorweisen konnte, war eine schöne Rüstung, ein zuverlässiges Reittier und ein Schwert. Das ist alles super, keine Frage. Aber jetzt können wir unserer Errungenschaften auf eine ganz andere Weise nutzen und präsentieren. Durch das Haus habe ich nun etwas Greifbares, mit dem ich mich in dieser Welt, an der ich so gerne teilhabe, verbinden kann. Jetzt gibt es eine Markierung, die zeigt, dass ich genau hier gelebt habe. Und das bedeutet mir wirklich viel.
Eine weitere schöne Besonderheit ist, dass sich mein Vermächtnis in der Dekoration widerspiegeln kann. Neben verschiedenen Stühlen und Teppichen umfasst meine Sammlung auch Erinnerungsstücke aus längst vergangenen Abenteuern (und einige Boni, die ich für Vorbestellungen erhalten habe). Es ist zwar nicht viel, aber es ist meine Sammlung.
So thront der Kopf der Brutmutter über meinem Kamin, der Nesingwary-Elchkopf ziert eine Wand in meinem Wohnzimmer und auch die Truhe des Obersten Übels aus Diablo steht in einer Ecke. Ich habe auch einen tollen Platz für eine Miniatur-Replik des Dunklen Portals gefunden. Dabei handelt es sich um einen zeitlich begrenzten Login-Bonus, den Du Dir aktuell sichern kannst.
Ein neues Zuhause beziehen
Als ich anfing, war die Einrichtung meiner Wohnung sehr spartanisch. Ein Stuhl neben dem Kamin. Ein Schreibtisch in der Ecke. Ein Teppich in der Mitte des Raumes. Dann begann ich, mit der Größe und Höhe dieser Objekte zu spielen. Ich hängte ein paar Bilder auf, platzierte Fenster und stellte einige Kerzen auf. Bald wurde ich kritischer, was die Positionierung von Tischen und Bücherregalen anging, lehnte Sargdeckel an die Wände und baute eine Treppe zum zweiten Stock. Vor ein paar Wochen war ich mir noch unsicher, wie ich einen Stuhl richtig platzieren sollte, doch jetzt bringe ich akribisch Spinnweben in meinen Fluren an… und baue geheime Bücherregale, die zu dunklen Portalen führen.
Das heißt: Je mehr Zeit ich in die kreativen Hilfsmittel investiert habe, desto mehr Ideen sind mir gekommen, wie ich mein Zuhause noch weiter verschönern konnte. Das ist eine sehr coole und ungewöhnliche Herangehensweise. Ich versuche nicht, irgendetwas zu optimieren. Stattdessen zerbreche ich mir den Kopf darüber, was ich mit der dunklen Ecke unter meiner Treppe machen soll. Ich mache mir keine Sorgen mehr, dass ich bei einem Raid keine wichtige Rolle spiele; stattdessen muss ich nun Dinge finden, die ich in mein Bücherregal stellen kann. Das gefällt mir. Es verleiht Azeroth eine ganz neue Form der Lebendigkeit.
Das nächste Abenteuer wartet schon
Im Laufe der Jahre drehte sich das große Abenteuer von World of Warcraft vor allem darum, an der Seite legendärer Held*innen zu kämpfen, die Welt vor nahenden Katastrophen zu retten und gemeinsam mit Persönlichkeiten wie Sylvannas und Thrall in die Schlacht zu ziehen. Immer klar war dabei, dass alle Spieler*innen Teil desselben Abenteuers sind. Manchmal gemeinsam, manchmal allein. Warcraft wollte schon immer, dass ihr das Gefühl habt, einen Beitrag zu dieser riesigen Welt zu leisten. Mit der Einführung des Wohnsystems untermauert Blizzard dieses Gefühl nun stärker als jemals zuvor.
Es wurde penibel darauf geachtet, dass alle Spieler*innen, das haben, was sie benötigen, um sich in Azeroth ein Zuhause zu schaffen – sei es in Razorwind Shores oder Founder’s Point. Ich habe wirklich das Gefühl, dass ich hier in Azeroth bin. Das ist mein kleiner Safe Space. Jetzt, da ich mit dem Start von World of Warcraft: Midnight das nächste große Abenteuer beginne, kann ich es kaum erwarten, neue Andenken von meinen Abenteuern mit nach Hause zu bringen, um meinen ganz persönlichen Rückzugsort in dieser großartigen Welt zu verschönern.