Zusammenfassung
- Die brandneue Show bot 30 Minuten voller neuer Einblicke in die Welt von Stranger than Heaven, mit Beiträgen von den Darsteller*innen und den Verantwortlichen bei RGG Studio.
- Wir erfuhren mehr über den Hauptprotagonisten Makoto Daito, die Städte, in denen seine Geschichte spielen wird, und erhielten einen ersten Einblick in ein neues, speziell für das Spiel entwickeltes Kampfsystem.
- Stranger than Heaven erscheint diesen Winter für Xbox Series X|S und Xbox auf PC als Xbox Play Anywhere-Titel und wird direkt zum Release im Xbox Game Pass verfügbar sein.
Das brandneue Format Xbox Presents: A Special Look at Stranger Than Heaven hat einen Einblick in das spannende neue Projekt der brillanten RGG Studios geboten!
Während des 30-minütigen Streams führten uns mehrere Verantwortliche hinter dem kommenden Action-Adventure – darunter RGG-Studioleiter Masayoshi Yokoyama, Produzent Hiroyuki Sakamoto und Game Director Mikinobu Abe – durch die Struktur der Geschichte. Wir bekamen einen Einblick in die verschiedenen Schauplätze, die Du erkunden wirst, und durften einige der schillernden Persönlichkeiten kennenlernen, denen Du im Laufe des Lebens des Protagonisten Makoto begegnen wirst. Außerdem kamen der legendäre Star Snoop Dogg und sein Sohn Cordell Broadus zu Wort, die beide wichtige Rollen in diesem ambitionierten Abenteuer spielen. Außerdem sind zahlreiche weitere Schauspieler*innen, die im Spiel auftreten werden, darunter der J-Pop-Künstler Satoshi Fujihara und die amerikanische Singer-Songwriterin Tori Kelly mit dabei gewesen.
Es gibt viel zu besprechen, daher haben wir eine Zusammenfassung aller in der Sendung gezeigten Inhalte erstellt – von der Vorstellung der Charaktere über die fünf Städte, in denen das Spiel spielt, bis hin zum neuen Kampfsystem, das RGG Studio speziell für Stranger Than Heaven entwickelt hat.
Schauen wir mal rein!

Die Geschichte
Die Erzählung von Stranger Than Heaven erstreckt sich über 50 Jahre und folgt dem Leben der Hauptfigur Makoto Daito. Makoto wurde in den Vereinigten Staaten als Sohn eines amerikanischen Vaters und einer japanischen Mutter geboren. Er verliert beide Elternteile in sehr jungen Jahren und hat viele Schwierigkeiten, im Westen aufzuwachsen. Im Jahr 1915 beschließt er, einen Weg nach Japan zu finden, und schleicht sich als blinder Passagier auf ein Schiff, wo er von Orpheus (Snoop Dogg) erwischt wird – einem „skrupellosen und charismatischen Schmuggler“, wie Snoop selbst sagt.
Makoto lernt auch Yu Shinjo kennen – einen Jungen, der etwas älter ist als er, ebenfalls gemischter Herkunft ist und das Ziel hat, in Japan ein neues Leben zu beginnen. Yu wird im Laufe der Ereignisse in Stranger Than Heaven schließlich zu Makotos gutem Freund und Rivalen, während sich die Leben der beiden jungen Männer miteinander verflechten.
Die beiden werden von Orpheus beinahe über Bord geworfen, doch stattdessen beginnt sich eine Partnerschaft zu entwickeln.
„Orpheus erkennt in diesem Moment, dass es vielleicht sein Schicksal ist, das Leben dieser beiden Jungen zu retten“, sagt Cordell Broadus, der eine noch nicht enthüllte Figur spielt, die ebenfalls Teil dieses Ensembles ist.

Die Gruppe kommt in Kokura, Fukuoka, an, einem wichtigen Industriestandort und einer Hochburg der Kriminalität. Hier beginnt der Teil der Geschichte von Stranger Than Heaven, der im Jahr 1915 spielt, und Makoto und Yu beginnen, sich ein Leben aufzubauen.
Orpheus nimmt Makoto laut Broadus als seinen „Kumpel und rechte Hand“ auf und nutzt dabei die Tatsache aus, dass Makoto Japanisch spricht. Durch unzählige Jobs findet Makoto bald seinen Platz in der Unterwelt von Kokura, während Yu schnell Arbeit findet und sich als Westler in Japan etabliert. Während dieser Zeit entdeckt Orpheus, dass Makoto ein ausgeprägtes musikalisches Talent hat, das zu einem zentralen Bestandteil seiner Geschichte werden wird.
Doch die beiden Freunde geraten aneinander. Makoto will einfach nur überleben und sich nach Jahren der Verfolgung im Westen einen Platz zu schaffen, während Yu mit seinem Ziel, „Japan neu zu gestalten“, weitaus ehrgeiziger ist. Diese Ideale prallen bald aufeinander und die Jungen trennen sich in Fukuoka, werden jedoch später im Spiel während eines „chaotischen und unvorhersehbaren“ Abschnitts erneut als „Partner im Showbusiness“ zusammengeführt. Sprechen wir aber noch ein wenig mehr über die vielen Schauplätze und Zeitabschnitte von Stranger Than Heaven!
Die Städte
Die fünf Jahrzehnte von Stranger Than Heaven spielen sich in fünf Hauptbezirken ab, die von realen japanischen Städten inspiriert sind und jeweils ihre eigenen einzigartigen Handlungsstränge und Identitäten haben.
Wie bereits erwähnt, ist der erste Ort, den ihr erlebt, Kokura, Fukuoka, im Jahr 1915. Es ist das Ziel von Orpheus’ Schiff und ein bedeutendes Industriegebiet in Westjapan, wo sich Arbeitssuchende aus dem ganzen Land versammeln, um Arbeit zu finden. Angesichts des Mangels an moderner Unterhaltung ist es auch eine Brutstätte für verschiedene Laster – Alkohol, Glücksspiel, Prostitution – was auch immer man sich vorstellen kann, diese Stadt hat es.

Von dort aus führt das Spiel weiter nach Kure, Hiroshima, im Jahr 1929. Diese Stadt ist stark auf Schiffbau und Schwerindustrie ausgerichtet und fungiert zudem als sozialer Knotenpunkt für verschiedene Länder, was ihr neben der Modernisierung der japanischen Unterhaltungsszene eine einzigartige Atmosphäre verleiht. Hier beginnt Makoto, sich bei den verschiedenen Yakuza-Organisationen, die die Stadt kontrollieren, zu etablieren – und wird schließlich Teil der Iwaki-Familie, Hiroshimas mächtigster Organisation. Hier wird er als Red Oni bekannt, ein Name, der unter den Familien respektiert und gefürchtet wird.
Der dritte Abschnitt von Stranger Than Heaven führt uns ins Jahr 1943 nach Minami, Osaka, wo Makoto und Yu wieder zusammenkommen und gemeinsam arbeiten. Minami ist ein pulsierendes Unterhaltungszentrum voller Licht und Leben, doch hinter den Kulissen gibt es ausländische Einflüsse. Die Yakuza und die italienische Mafia konkurrieren im Verborgenen um die Vorherrschaft, doch an der Oberfläche blühen neue Formen der Unterhaltung. Hier finden die Showbusiness-Aktivitäten von Makoto und Yu statt, auf die wir gleich näher eingehen werden.

Der nächste Schauplatz ist Atami, Shizuoka, eines der bekanntesten Reiseziele Japans. Diese Gegend ist weit weniger urban, geprägt von Kirschblüten und atemberaubenden Ausblicken, und zeigt die natürliche Schönheit des dünn besiedelten Landes. Die Handlung spielt im Jahr 1951; zu diesem Zeitpunkt hat der amerikanische Einfluss begonnen, Japan zu durchdringen, und neue Trends in Sprache, Musik und Mode hervorgebracht.
Schließlich endet die Geschichte im Jahr 1965 in Tokio. Dieser Abschnitt spielt in Shinjuku, Tokio. Yokoyama-san verrät, dass in diesem Teil des Spiels ein „gewaltiges Geheimnis enthüllt wird“ – weitere Details sollen bald bekannt gegeben werden.
Wir erhalten auch einen Einblick in einige der Dinge, die Makoto an den verschiedenen Schauplätzen machen kann. Zu den Minispielen scheinen Armdrücken, Würfelspiele und Kartenspiele in Fukuoka sowie Zielschießen in Osaka zu gehören.

The Greates Showman
Ein wesentlicher Teil von Stranger Than Heaven dreht sich um Makotos und Yus Zeit als Partner im Showbusiness – nicht zuletzt, weil Makoto ein großes musikalisches Talent besitzt und laut Game Director Mikonobu Abe die „ausgeprägte Fähigkeit hat, die Melodien des Alltags zu finden und diese Klänge als Ideen für zukünftige Kompositionen im Gedächtnis zu behalten“.
Dies führt zu einer interessanten Spielmechanik: Während er die Welt erkundet, kann Makoto auf Geräusche in seiner Umgebung zugehen und sie auswählen, um sie als „Aufnahmen“ zu speichern – sei es das Geräusch eines kehrenden Besens, eines vorbeifahrenden Zuges oder das dumpfe Geräusch eines Gegners, der während einer Kampfsequenz gegen den Bordstein prallt. Diese Geräusche können je nach Epoche, Ort oder Tageszeit variieren und werden in einer Bibliothek für die spätere Verwendung gesammelt.
An bestimmten Stellen im Spiel trifft Makoto auf Komponisten und Du kannst die gesammelten Geräusche nutzen, um originelle Kompositionen mit unterschiedlichen Instrumenten und Stimmungen zu schaffen – eine interessante Mechanik, die es Dir als Spieler*in ermöglicht, wahrhaft einzigartige Musikstücke zu komponieren.
Das Sammeln von Klängen und das Komponieren fügen sich in Makotos übergeordnete Berufung als Showman ein, der Auftritte und Shows für andere Künstler*innen produziert und managt. Hier integriert Stranger Than Heaven neue Elemente: Makoto organisiert den Ablauf verschiedener Shows, entscheidet, welche Musiker*innen daran teilnehmen und wählt eine Setlist aus. Während des Streams sehen wir ein Beispiel dafür. Hier stellt die spielende Person eine fünfköpfige Band auf der Bühne zusammen, und wählt dafür einzelner Musiker*innen aus einer vorgefertigten Liste von Künstler*innen aus.

Ein weiteres Schlüsselelement dieses Management-Teils ist das Scouting – die Suche nach Menschen mit musikalischem Talent, die an Deinen Shows teilnehmen sollen. Dies kann durch das Sammeln von Informationen in der Stadt und das Beobachten von NPC-Dialogen in der Welt erfolgen. Im Verlauf der Geschichte baut Makoto Beziehungen zu mehreren Künstler*innen auf, die laut Abe-san alle „einzigartige und bemerkenswerte Fähigkeiten“ besitzen.
Darunter befinden sich Sänger*innen, die offenbar eine besondere Charakterklasse darstellen, der Makoto begegnen wird. Einige der Sänger*innen in Stranger Than Heaven werden von realen Künstler*innen gespielt, die euch vielleicht sogar schon bekannt sind. Ein bemerkenswerter Charakter, der uns im Laufe der Serie vorgestellt wird, ist Takashi, gespielt vom J-Pop-Künstler Satoshi Fujihara. Makoto lernt Takashi über Yakuza-Kontakte kennen, und er wird schließlich Makotos Assistent und Schützling.
Im Shizuoka-Abschnitt des Spiels trifft Makoto auf Suzy, eine ehrgeizige Sängerin, die von der amerikanischen Singer-Songwriterin Tori Kelly gespielt wird. „Diese Begegnung von Ost und West führt zu einer einzigartigen Ära, die sowohl Optimismus als auch Melancholie ausstrahlt“, sagt Kelly. „Stranger Than Heaven entführt die Spieler*innen in die Welt des japanischen Showbusiness. Und das zu einem entscheidenden Zeitpunkt in der Geschichte des Landes, und es überrascht nicht, dass sich die Gepflogenheiten und die Kultur des Showbusiness als ebenso gnadenlos erweisen wie die der Unterwelt.“
Tori Kelly und Satoshi Fujihara haben auch den Titelsong von Stranger Than Heaven geschrieben, den Du während des Streams zum ersten Mal hören konntest.
Der Kampf
Neben seinem Gesangstalent und seiner Bühnenpräsenz verfügt Makoto auch über zahlreiche Kampffähigkeiten. Stranger Than Heaven bietet ein völlig neues Kampfsystem, das speziell für das Spiel entwickelt wurde. Laut Stranger Than Heaven-Produzent Hiroyuki Sakomoto ist es „eines der wichtigsten Features dieses Titels“. Was dieses System besonders einzigartig und fesselnd macht, ist, dass Du die linke und rechte Seite von Makoto unabhängig voneinander steuerst.

In der Praxis steuert man mit RB + RT Makotos rechten Arm und sein rechtes Bein und mit LB + LT seinen linken Arm und sein linkes Bein. Im Stream sehen wir, wie Makotos rechter Arm von einem Gegner festgehalten wird, doch er kann weiterhin mit der linken Seite angreifen. Neben Kombinationssystemen kannst Du Deine Angriffe „aufladen“, indem Du eine Taste gedrückt hältst und sie im richtigen Moment loslässt, um einen stärkeren Treffer zu erzielen. Du kannst mit einem Arm blocken und dann mit einem schnellen Angriff des anderen Arms kontern oder einen Gegner mit LT und RT zusammen angreifen. Du musst Deine Gegner genau beobachten, um zu erkennen, welche Moves er ausführen wird. Das sorgt für ein fesselndes, dynamisches Kampferlebnis, bei dem es ebenso sehr darum geht, die Situation einzuschätzen, wie die richtigen Angriffe auszuwählen.
Makotos Fäuste und Füße sind zudem nicht die einzigen verfügbaren Werkzeuge – Stranger Than Heaven verfügt über eine umfangreiche Waffenauswahl, die von einfachen Messern, Hämmern und Schlägeln bis hin zu alten Meisterwerken wie Katanas und „brandneuen Erfindungen der Epoche“ reicht. Diese Waffen können zudem aufgerüstet werden und verfügen über Spezialangriffe und passive Fähigkeiten, was Makoto noch mehr Optionen im Kampf bietet.
In ausgewählten Kampfsequenzen sehen wir zudem ein intensives filmisches Design – darunter eine Nahkampfschlägerei in einem schnell fahrenden Auto. Sakamoto verrät uns außerdem, dass Makoto je nach Situation mächtige Finishing-Moves und kontextuelle Angriffe ausführen kann. All diese Elemente fügen sich zu einem frischen, robusten Kampfsystem zusammen, das perfekt zur Geschichte von Stranger Than Heaven passt.

Obwohl wir während der Xbox Presents: A Special Look At Stranger Than Heaven schon so viel gesehen haben, gibt es noch viel mehr zu entdecken, und wir können uns darauf freuen, bald mehr zu erfahren. Glücklicherweise müssen wir nicht allzu lange auf den Start warten – Stranger Than Heaven erscheint diesen Winter für Xbox Series X|S und Xbox auf PC als Xbox Play Anywhere-Titel und wird direkt zum Release im Xbox Game Pass verfügbar sein.